Betongold -

meine Eigenheimrente aus Stein

 

In diesen Zeiten wird häufig davon gesprochen, Immobilien zu erwerben, um sein Geld vor dem Totalverlust zu retten. Das ist solange richtig, wie Geld vorhanden ist. Wer dagegen eine Immobilie zu eigenen Wohnzwecken erwerben möchte und den Großteil des Kaufpreises finanzieren muss, sollte weiterhin mit dem spitzen Bleistift rechnen. Während bei vermieteten Immobilien die Zinsaufwendungen steuerlich abgeschrieben werden können, entfällt diese Möglichkeit beim Eigenheim. Hier müssen die Aufwendungen aus eigener Tasche bezahlt werden, während bei einer vermieteten Immobilie der Mieter dem Vermieter die Immobilie im übertragenen Sinne bezahlt. Eigenheimbesitzer, die heute 100.000 Euro finanzieren müssen, um ihren Traum vom Haus zu erfüllen, zahlen in 30 Jahren diesen Betrag sowie mehr als 100.000 Euro an Zinsen zurück. Ein teures Unterfangen. Die Investition in eine Immobilie ist noch immer das größte und für viele das teuerste Unterfangen in ihrem Leben. Deshalb verbietet es sich an dieser Stelle, pauschale Empfehlungen auszusprechen. Diese Kapitalanlage ist so einzigartig wie Ihr Fingerabdruck, deshalb sollten Sie sich immer die Zeit nehmen und mit genügend „Experten" über die Realisierung Ihrer Wünsche sprechen. Ein Kaufvertrag ist schnell unterschrieben, doch Fehler belasten Sie ein halbes Leben und länger. Deshalb gilt: Drum prüfe wer sich ewig bindet.

 

In den zurückliegenden Jahren wurde mir oft vorgeworfen, die Lage der Immobilienmärkte zu rosig zu sehen. Preisabschläge von bis zu 20 Prozent waren keine Seltenheit (natürlich nur in schlechten Lagen und davor habe ich gewarnt und davor warne ich auch weiterhin). Allen Unkenrufen zum Trotz, die Immobilienpreise steigen. Natürlich nicht gleich hoch und überall. Wenn Sie im Osten Deutschlands leben, dann werden Sie sich eher auf sinkende Preise einzustellen haben. So wurden in den vergangenen fünf Jahren im Freistaat Sachsen 50.000 nicht mehr vermietbare Wohnungen abgerissen. Es gab eine Zeit, da standen in den neuen Ländern gut eine Million Wohnungen leer, mehr als ein Drittel davon in Sachsen. Aufgrund des zum Teil dramatischen Bevölkerungsrückgangs werden in den neuen Ländern selbst heute noch immer weniger Wohnungen nachgefragt. Wenn Sie dagegen in München wohnen, verläuft die Entwicklung gegensätzlich. Hier kann die Nachfrage nach Wohneigentum aber auch nach Mietwohnungen immer seltener befriedigt werden. Besonders in Süd- und Westdeutschland wird sich die Situation eher noch verschärfen. Verschiedene Studien gehen davon aus, dass sich die Immobilienpreise bis 2020 um bis zu 45 Prozent (!) verteuern werden, und zwar unter „normalen" Umständen. In Zeiten wie diese, wo eine Hiobsbotschaft vom Finanzmarkt die nächste jagt, dürfte sich diese Entwicklung noch beschleunigen. Während besonders die Großstädte von diesem Boom profitieren, werden die Immobilienpreise in kleinen Städten und ländlichen Gemeinden deutlich weniger steigen. Schlimmer noch. In vielen ostdeutschen Gebieten werden sie sogar noch fallen.

 

Der Wunsch, Immobilieneigentum zu schaffen, ist in uns Deutschen tief verwurzelt. Immerhin mussten wir im letzten Jahrhundert drei Währungsreformen, teilweise in Verbindung mit einer galoppierenden Inflation, verkraften. Geldwerte verloren binnen Tage dramatisch an Wert, während Besitzer von Immobilien, Edelmetallen, Grundstücken und teilweise auch Aktien, die Gewinner dieser verheerenden Entwicklung waren. Die derzeitige Finanzkrise wird, allen Beteuerungen der Protagonisten zum Trotz, schon bald für Ernüchterung sorgen. Die vielen Billionen, die die Regierungen rund um den Globus in den Markt gepumpt haben, werden die Inflation dramatisch anheizen. Wohl dem, der dann auf Sachwerte gesetzt hat.

 

Doch auch in „Friedenszeiten" gibt es gute Gründe für die Schaffung von Eigentum in Form von „Betongold". Das Gros der Immobilieninteressenten möchte Wohneigentum bilden, um sich vom Vermieter unabhängig zu machen. Zum einen wünschen sie sich mehr Freiheiten und zum anderen wollen sie die ihre bisherige Miete in die „eigene Tasche" zahlen.

 

Wenn auch Sie schon längere Zeit über den Immobilienkauf nachgedacht haben, dann ist jetzt die beste Zeit. Zum einen, weil die Zinsen noch immer deutlich unter 5 Prozent liegen (der Zinsdurchschnitt der letzten 40 Jahre liegt bei 7,3 Prozent). Zum anderen, weil viele Immobilien heute deutlich unter Wert angeboten werden.

Aristoteles S. Onassis: "Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegenkommen."

 

 

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Lesen und lernen Sie u. a.:

 

- Warum das Geld nichts mehr

   wert ist

 

- Warum es so wichtig ist, sich

  mehr ums sein Geld zu kümmern

 

- Warum nur noch Sachwerte

   Sicherheit bieten

 

- Warum Aktien die

  Krisengewinner sind

 

- Warum u. a. Gold wichtig ist

 

- Warum die Politik nicht die

   Wahrheit sagt

 

- Warum es so wichtig ist, das

   Leben JETZT zu genießen

 

- Wie Sie ein passives Ein-

  kommen aufbauen